Unser Vorhaben
Tradition und Engagement
Die Ausbildung von Jagdhunden hat bei uns eine lange Tradition.
Seit unserer Gründung im Jahr 1952 haben wir uns der Qualität in der Jagdhundausbildung verschrieben. Unsere Trainer stehen Ihnen mit jahrzehntelanger Erfahrung zur Seite, um die bestmögliche Ausbildung für Sie und Ihren Jagdhund zu gewährleisten.
Wo kommen wir her?
Unser Weg...
Entwicklung des JGV Unterweser
1951 erhielt Deutschland die jagdliche Hoheit zurück, einschließlich der Erlaubnis, Jagdwaffen zu
führen. Zu diesem Zeitpunkt fanden sich einige Jagdhundefreunde zur Gründung des JGV
Unterweser zusammen. Dieser Verein war der erste Jagdhundeverein im Elbe-Weser-Dreieck, alle
anderen Vereine sind aus ihm hervorgegangen. Im Auftrag des Kurzhaarklub Hubertus Hannover
führte der Verein die Prüfungen Derby und Solms durch.
Doch was zeichnete den Verein seitdem noch aus ?
Friedrich Schroller war ein Hauptmann der Wehrmacht. Er gewann 1923 mit seinem Hund „Hagen
von Tronje“ die VGP beim JGV Breslau und erhielt als Ehrenpreis eine original Statuette des
„Sperlingshund“. Diese Statuette überführte er trotz der Kriegswirren in seine neue Heimat
Debstedt und stiftete sie dem JGV Unterweser. Sie ist heute eine der wenigen Originalstatuetten und
der Wanderpreis bei der VGP.
1958 ließ der Verein einen Film über eine Anlagenprüfung anfertigen. Dies kostete damals
460,- DM, eine hohe Summe für diesen ideellen Wert. Es ist eines der wenigen Filmdokumente des
Jagdgebrauchhundwesens jener Zeit.
Obwohl satzungsgemäß Ausbildung und Prüfung Vereinsaufgaben sind und waren, betrachteten
damals viele Vereine die Prüfungen als ihr einziges Betätigungsfeld.
In unserem Verein werden seit den 60er-Jahren Hundeführerlehrgänge angeboten.
Auch diese Lehrgänge unterliegen einem Wandel: Schon vor 20 Jahren haben wir zur Unterstützung eine Videokamera beschafft. Seit einigen Jahren führen wir ein Kurssystem durch, um nicht eine Person mit dem Hundeführerlehrgang überproportional zu belasten.
Die sich ändernden jagdlichen Verhältnisse führen zwangsläufig auch zur Änderung des jagdhundlichen Prüfungssystems: Die regional stark rückläufigen Niederwildbesätze haben den Jagdgebrauchshundverband Ende der 90er-Jahre bewogen, eine Gebrauchsprüfung ohne Feldarbeit und ohne Fuchsfächer anzubieten, die Verbandsprüfung nach dem Schuss (kurz VPS).
Der Verein hat dieser Entwicklung schon früh Rechnung getragen, indem er seit 1999 diese Prüfung alljährlich
anbietet. Den (bisher) ansteigenden Schalenwildbesätzen wurde der Verein durch die Ausschreibung von Verbandsschweißprüfungen (seit 2014) und Verbandsstöberprüfungen (seit 2016) gerecht.
Doch damit das Jagdgebrauchshundewesen weiterlebt, benötigen wir Nachwuchs. Damit sind nicht
nur Personen gemeint, die Jagdgebrauchshunde führen, sondern auch Personen, die ehrenamtlich
Funktionen übernehmen, sei es in der Vereinsarbeit, sei es in Form eines Prüfers.
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Entwickeln Sie die Fähigkeiten Ihres Hundes zusammen mit unseren Trainern. Unsere Kurse sind darauf ausgelegt, Sie und Ihren Hund zu einem kompetenten Team zu formen.

